Freenet: Einstweilige Verfügung gegen Telekom

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Die Telekom darf die Preselection-Daten von Freenet-Kunden nur noch zur Auftragsbearbeitung nutzen und nicht mehr, um Kunden zu kontaktieren.

Erneut hat Freenet eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom erwirkt. Dieser wird es damit untersagt, die von Freenet übermittelten Daten zur Preselection-Umstellung für etwas anderes zu nutzen als die Auftragsbearbeitung. Auf diese Weise will Freenet verhindern, dass die Telekom den Kunden eigene Produkte anbietet.

“Gewinnen wir neue Freenet Preselection-Kunden, so sind wir gezwungen, deren Daten an die Telekom zu übermitteln. Der Datenmissbrauch durch die Telekom ist hierbei unhaltbar – wir setzen uns vehement dagegen zur Wehr”, kommentiert Franziska Oelte, Leiterin Recht und Regulierung, bei Freenet die Entscheidung.

Bereits im April erließ das Landgericht Bonn eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom. Im damaligen Fall wurden Freenet-Kunden ohne deren Einverständnis angerufen und eigenmächtig von der Telekom in einen anderen Telefontarif umgestellt. (dd)

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