Leichte Belebung am IT-Stellenmarkt

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Die High-Tech-Branchen veröffentlichten 30.357 Job-Angebote von Juli 2003 bis Juni 2004. Trend: Die Produktionsjobs sind weniger wegen Outsourcing, doch Forschung und Marketing sind wieder im Aufschwung.

Die Weltkonjunktur erholt sich. Damit steigen die Exportchancen für die heimischen High-Tech-Produkte. Die deutsche Elektronik- und Computerindustrie registriert wieder verstärkte Nachfrage nach Hardware-Produkten. Allerdings geht der Aufschwung am hiesigen Arbeitsmarkt weitgehend vorbei. Denn der Trend zur Produktionsverlagerung ins Ausland und die Rationalisierungs-Anstrengungen der Unternehmen halten unvermindert an. Wie aus einer Anzeigenauswertung der Personaldienstleister Adecco heute in Fulda hervorgeht, veröffentlichten zumindest die Elektronikindustrie und die Feinmechanik/Optik wieder vermehrt Stellenangebote.

Die Zahl der Offerten aus diesen Branchen stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum bundesweit zwischen drei und 17 Prozent. Vor allem hochqualifizierten Fachkräften bieten diese Industriezweige vergleichsweise gute Chancen. Für Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik, aber auch für Industriekaufleute nahm die Zahl der Jobofferten zu.

Verstärkt suchen die Unternehmen für Aufgaben in der Forschung und Entwicklung, für Marketing und Vertrieb und für die Qualitätskontrolle. Spitzenreiter bei den Stellenangeboten aus dem High-Tech-Sektor sind die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen. Sie stellen laut Adecco zusammen 45 Prozent der einschlägigen Offerten am deutschen Stellenmarkt. (mk)
(
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– teetticker.de)

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Adecco

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