Oscar: Diesmal werden die Kandidaten mit speziellen Playern geschützt

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In der nicht enden wollenden Geschichte, wie die Filme, die potentielle Oscar-Preisträger sind, so schnell im Internet landen, will der Veranstalter diesmal mit einer neuen Technologie gegen die illegale Verbreitung der Streifen vorgehen.

Ganz gewieft will die Academy of Motion Picture Arts and Sciences diesmal darauf achten, dass kein Streifen in falsche Hände gerät: Laut Österreichischem Rundfunk soll jeder der etwa 6.000 Juroren einen DVD-Spieler erhalten, der nur die Filme abspielt, die für den jeweiligen Preisrichter gedacht sind. Die Geräte verpassen den DVDs beim Abspielen ein unsichtbares Wasserzeichen und zeigen außerdem auf dem Bildschirm Informationen an, mit deren Hilfe der jeweilige Juror identifiziert werden kann, sollte er auf die Idee kommen, den Streifen einfach abzufilmen. Das ganze Projekt, das von der Abteilung Cinea bei Dolby Laboratories verfolgt wird, soll mehrere Millionen Dollar kosten. Auch das neue Verfahren wird nicht zu 100 Prozent sicher sein, doch hofft man, zumindest die schwarzen Schafe unter den Juroren identifizieren zu können.

Weitere Infos:

Dolby-Tochter Cinea

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