Einstieg von Medion bei Gericom platzt

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Der Aufsichtsratschef des angeschlagenen österreichischen Notebook-Herstellers will sich lieber ganz vom deutschen Konkurrenten schlucken lassen. Doch der wollte sich nur beteiligen.

Computer- und Elektronikanbieter Medion kann nicht bei Gericom einsteigen, weil dessen Chef Stefan Pierer mauert. Der ‘Süddeutschen Zeitung’ teilte er mit, Medion-Chef Gerd Brachmann solle sich von der Beteiligungsabsicht verabschieden oder versuchen, die Linzer Gericom AG ganz zu übernehmen. Ganz oder gar nicht, meint Pierer, denn sowie Medion zuvor andere Unternehmen gekauft und zerschlagen hätte, gefiele ihm gar nicht.

Per Vertrag hat sich Medion bereits im März 24,9 Prozent am Grundkapital der Österreicher gesichert. Das rettete Gericom vor der Insolvenz, doch die Beteiligungsgesellschaft des Gericom-Gründers Hermann Oberlehner verweigerte die Herausgabe der Aktien. Medion erwägt nun, vor Gericht zu ziehen. (mk)

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