Überdurchschnittlicher Gehaltszuwachs bei IT-Top-Managern

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IT-Abteilungen werden wichtiger: Nach einem Flautejahr sind im vergangenen Jahr die Führungskräfte-Gehälter in der IT-Branche wieder um 3 Prozent gestiegen. Vor allem die erfolgsabhängigen Verdienstanteile steigen.

Während die Einkommen von IT- Führungskräften im vergangenen Jahr nur mäßig gestiegen sind, legten die Bezüge von Top-Managern in dem Bereich stärker zu: Vom 1. Februar 2003 bis 31. Januar 2004 erhöhte sich das Grundgehalt von CIOs und IT-Managern im Durchschnitt um drei Prozent. Die Grundgehälter anderer IT-Führungskräfte, etwa im Bereich Multimedia oder Anwendungsentwicklung, stiegen hingegen nur um rund 2,1 Prozent.

Damit verdient ein CIO oder IT-Top-Manager bis zu 30.000 Euro mehr im Jahr als eine Führungskraft anderer IT-Bereiche. Dies geht aus einer aktuellen Vergütungsstudie der Personalberatung Kienbaum hervor, aus der das IT-Wirtschaftsmagazin ‘CIO’ in seiner kommenden Ausgabe zitiert.

Laut der Untersuchung, für die 5.412 Personen befragt wurden, verdienen IT-Top-Manager im Jahr bis zu 115.000 Euro und IT-Leiter rund 95.000 Euro. Demgegenüber hat die Führungskraft eines IT-Betriebes in der Regel ein Einkommen von 86.000 Euro und ein Leiter Multimedia/Internet sogar nur eines von etwa 78.000 Euro. Der Grund für die kräftigen Zugewinne bei den Top-Manager-Gehältern: Die stärkere Orientierung an Management-Anforderungen im IT-Bereich. Der Paradigmenwechsel vom EDV-Leiter und Kistenschieber zum CIO und Prozessoptimierer drücke sich auch im Gehaltsgefüge aus.

Die Untersuchung der Gummersbacher Personalberater ergab allerdings auch, dass es innerhalb der Einkommensgruppen kräftige Schwankungen gibt. Ursachen für die Spannbreite sind die Branchenzugehörigkeit, die Mitarbeiterzahl von Unternehmen und IT-Abteilung sowie die Ausstattung des IT-Systems. Auch SAP-Kenntnisse beeinflussen das Gehalt.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die variablen, vom Erfolg abhängigen Gehaltsbestandteile, haben zugenommen. Belief sich die variable Vergütung im vergangenen Jahr nur auf 11.500 Euro (elf Prozent), erhielten laut Studie im Untersuchungszeitraum 56 Prozent aller Führungskräfte variable Anteile am Gehalt, die im Schnitt zwölf Prozent vom Gesamtgehalt und 12.100 Euro betrugen. Christian Näser, Geschäftsführer bei Kienbaum, prognostiziert auch für dieses Jahr einen weiteren Anstieg – wenn auch einen langsamen. “Viele Unternehmen schrecken vor dem vermeintlich hohen Aufwand, wie Ziele zu definieren und Pflichtenhefte einführen, zurück”, erklärt Näser. (mk)
( de.internet.com – testticker.de)

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