Smartphones
Es wächst zusammen ?

MobileSmartphoneWorkspaceZubehör

? was zusammengehört: Smartphones bieten Handy, PDA und mobilen Zugriff auf Internet und E-Mail. Das Beste daran: Die Geräte sind inzwischen voll praxistauglich.

Diese Produkte haben wir verglichen

Smartphones

Sony Ericsson P900
T-Mobile MDA II
O2 XDA II

Palm One/Handspring
Treo 600
Yakumo Omikron
T-Mobile Blackberry 7230
Sierra Wireless Voq Professional Phone
Palm One Tungsten W
Siemens SX1
Nokia 6600


System-Vielfalt

Smartphones

Was ist eigentlich ein Smartphone? Bei der Antwort hierauf scheiden sich die Geister: Klassische PDA-Hersteller wie Palm One oder HP verstehen darunter einen Organizer, in den ein GSM-Mobiltelefon eingebaut ist. Handy-Hersteller wie Nokia, Siemens oder Sony Ericsson sprechen dagegen schon von Smartphones, wenn die Ausstattungsliste ihrer Top-Modelle außergewöhnlich lang ist und etliche Multimedia-Features enthält.

Dabei ist die Frage leicht zu beantworten: Smartphones sind für Profis, und die brauchen neben den Handy-Grundfunktionen eine Synchronisation mit Microsoft Outlook oder Lotus Notes. Daher sind im Test nur Geräte, die das beherrschen und zudem mit Adress- und Terminverwaltung, HTML-Browser sowie E-Mail-Abruf aufwarten. Selbst Nokias neues 6230 erfüllt die PDA-Anforderungen nicht obwohl es mit 30 MByte Speicher protzt und ist daher nicht im Test.

Zwar sind Edel-Handys wie das Nokia 6600 oder das Siemens SX1 aufgrund der kleinen Displays und des geringeren Speichers im Hintertreffen gegenüber den Kandidaten mit PDA-Betriebssystem. Andererseits entstammt der Testsieger, das Sony Ericsson P900, der Handy-Evolutionslinie. Handys mit durchdachten Organizer-Funktionen müssen also nicht zwangsläufig schlechter abschneiden als PDAs mit integriertem Handy.


Sony Ericsson P900

Smartphones

Die beiden Gesichter des P900 überzeugen gleichermaßen: Das Kombigerät von Sony Ericsson vereint ein überaus komfortables Handy samt Digitalkamera und einen leistungsfähigen Organizer mit Schrift erkennungsfunktion in einem Gehäuse.


Tempo beim Download

Smartphones

Viel hilft viel: In die Benotung der Ausstattung fließen alle wesentlichen Ausstattungsmerkmale in jeweils unterschiedlicher Gewichtung ein. Hohe Punktzahlen gibt es beispielsweise für die unterstützten Funkstandards, den Akku-Typ, die Eingabemethoden, E-Mail-Client, Browser-Funktion samt Java-Unterstützung sowie Outlook-Synchronisation. Ebenfalls sehr wichtig ist der Flight-Modus: Dieser erlaubt es, den Handy-Teil im Gerät abzuschalten, um im Flugzeug mit dem Organizer arbeiten zu können, ohne die Flugsicherheit zu gefährden.

Um den Datendurchsatz bei Downloads zu ermitteln, rufen die Tester die Website
www.info-techs.com/speedtest50.html
mit den Geräten ab. Wenn der geräteeigene Browser hierbei keine sinnvollen Messwerte anzeigt, weil er mit dem verwendeten Javascript nicht klarkommt, wählen sich die Tester ersatzweise mit einem Notebook in das Netz ein. Hierzu wird das jeweilige Testgerät per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Mobil-PC verbunden und als Mobilfunk-Modem genutzt.

Die Snychronisation mit MS Outlook muss schnell sein

Wichtig ist auch die Synchronisationsgeschwindigkeit mit Microsoft Outlook. Diese wird ermittelt, indem ein Adressbuch mit 1600 Einträgen per USB oder Bluetooth vom Notebook auf das Testgerät übertragen wird. Bei diesem Test sind die PDA-basierten Geräte klar im Vorteil, da die USB-Anbindung von der 400-MHz-schnellen XScale-CPU mit kontrolliert wird. Die Sprachqualität schließlich ermitteln die Tester in subjektiven Hörtests, wobei die Prüflinge sowohl als Sender (Sprachübertragung) als auch als Empfänger (Hören) beurteilt werden.


Testergebnisse im Überblick

Smartphones