RegTP: 12-Cent-Tarif der Telekom unter Auflagen genehmigt

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Im Gegensatz zum ursprünglich beantragten 10-Cent-Tarif sieht die Regulierungsbehörde das neue Angebot als nicht wettbewerbswidrig an. Allerdings muss die Telekom monatlich Kundenzahlen und Nutzungsverhalten melden.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat das von der Deutschen Telekom beantragten 12-Cent-Optionsangebot “Enjoy” genehmigt. Das teilt die Behörde heute in Bonn mit. Mit dem ab Juli buchbaren Tarif können T-Com-Kunden künftig innerhalb des deutschen Festnetzes nah und fern für 12 Cent je angefangene Stunde telefonieren. Das Angebot gilt rund um die Uhr. Ende

Mai war ein noch günstigerer Tarif abgelehnt, weil das Angebot nicht kostendeckend war. Das Unternehmen habe nun die zusätzliche Grundgebühr auf jetzt 4,68 Euro (brutto) erhöht, als auch das stündlich zu zahlende Entgelt für City- und Deutschlandverbindungen um 20 Prozent von 10 auf 12 Cent gesetzt.

“Der jetzige Tarifantrag war genehmigungsfähig, weil er für Wettbewerber nachbildbar ist”, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Regulierungsbehörde. Auch bestehende Angebote der Wettbewerber von ähnlichen Pauschaltarifen in Deutschland und Europa zeige, dass derartige Tarifmodelle wettbewerbskonform sind. Zusätzlich wurde der Telekom auferlegt, im Abstand von jeweils einem Monat der Reg TP die Entwicklung der Kundenzahlen sowie des tatsächlichen Nutzungsverhaltens bei diesem Angebot zu melden.

“Dennoch rate ich allen Telefonkunden bei der Wahl eines Optionstarifs vor allem das Kleingedruckte der Anzeige sorgfältig zu lesen. Derartige Tarife rechnen sich nicht für Viel-, sondern vor allem für Langtelefonierer. Die erhöhten Grundgebühren werden auch dann fällig, wenn man im Urlaub und auf Reisen ist”, erklärte Präsident Kurth abschließend. (dd)

(
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– testticker.de)

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