Windows für Supercomputer nutzt Rechner-Verbund

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Windows gibt es für alles: PDAs, Notebooks, DVD-Player und Kühlschränke, für 64-Bit-Prozessoren und mehr. Was noch fehlte, waren die Supercomputer. Nun arbeitet Microsoft an einer Supercomputer-optimierten Variante: Die Windows Server 2003 HPC Edition soll schon 2005 fertig sein.

Windows für Einsteiger, Aufsteiger und demnächst auch für Überflieger: Wer einen Supercomputer hat, dem will der Redmonder Riese auch etwas bieten, zumal sich Linux im Highend-Bereich nach Gates-Geschmack zu sehr breit macht. Das Super-Windows nutzt nun auch geclusterte Systeme optimal, wird Microsoft in der US-Prese zitiert. Sogar Linux-Freund IBM hat Microsoft seine Unterstützung zugesagt; HP, Dell und AMD liefern der Softwarefirma ebenfalls Support für die hochtrabenden Pläne.

Dennis Oldroyd, Chef der Windows Server-Produktgruppe, glaubt, dass die Superrechner zum Mainstream-Thema werden. Diesen Markt könne man sich nicht entgehen lassen. Marktforscher IDC bestätigt die Einschätzung der Redmonder Software-Könige, dass Supercomputer künftig weniger von der Wissenschaft und vielmehr für den Einsatz bei rechenintensiven Unternehmens-Aufgaben genutzt werden. Immerhin, so die Marktforscher, werde das Supercomputer-Marktvolumen bis 2008 um 1,5 Milliarden US-Dollar auf 7,6 Milliarden zunehmen. (mk)

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Microsoft


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