Google plant, Teile seiner Tools als Open Source zu veröffentlichen

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“Es ist unfair, diese Erkenntnisse selbst zu behalten”, meinte Wayne Rosing von Google gegenüber australischen Studenten.

Google, Krösus der Suchmaschinenbetreiber, will sein selbstloses Image behalten und von GMail-Datenschutzproblemen ablenken. Die neue Goodwill-Maßnahme: Feigabe von Source Codes. Das Entwicklungszentrum im australischen Melbourne soll dabei prüfen, was man denn nun freigeben kann. Wayne Rosing, stellvertretender Google-Chefentwickler, erzählte dies vor Studenten der Universität Melbourne, berichtet die australischen Tageszeitung ‘The Age’.

Rosing möchte “der Community etwas zurückgeben”. Auf viele Gespräche im unternehmen hin hat Technikchef Craig Silverstein dann ein Projekt zur Durchsicht der Quellcodes ins Leben gerufen. Man dürfe die Leistung von begabten Programmierern nicht einfach so für sich behalten. Schließlich wolle man der nächsten Generation von Programmierern an den Unis etwas bieten, worauf sie aufbauen können. Aber andererseits sei es sicher dumm, Google komplett als Open Source zu veröffentlichen, “solange diese Typen von Microsoft überall herumlärmen”. (mk)

Weitere Infos:

The Age

Google

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