Microsoft infiltriert Linux-Tag 2004 mit Subkonferenz

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Nicht in die Höhle des Löwen, aber in die eisigen Becken der Pinguine wagt sich der Software-Konzern. Man will einen sachlichen Dialog rund um den Austausch von offenen und geschlossenen Systemen veranstalten.

Eine eigene Microsoft-Vortragsreihe auf dem Linux-Tag in Karlsruhe soll dem Publikum Integrationsfähigkeit und Zusammenspiel der Microsoft-Produkte in heterogenen Anwendungslandschaften nahe bringen. Das hat unsere Partner-Redaktion de.internet.com aus dem Unternehmen erfahren. “Wir möchten damit dem interessierten Fachpublikum die Gelegenheit bieten, mit uns in den sachlichen Dialog treten zu können”, heißt es aus dem Unternehmen. Wie Linux-Tag-Sprecher Andreas Gebhard mitteilt, ist dies der erste Messeauftritt des weltgrößten Software-Konzerns und Vertreters der Close-Source-Welt auf einem deutschen Linux-Event.

Schwerpunktthema soll die Microsoft Software “Services for Unix 3.5” sein. Microsoft möchte Wege aufzeigen, wie IT-Professionals Anwendungen auf Unix-Plattformen über .NET aufbereiten, diese Anwendungen in einen Web-Service integrieren oder mit mobilen Diensten verbinden können. Gezeigt werden auch Integrationsmöglichkeiten von .NET Anwendungen mit J2EE/CORBA, das Programmieren mit C# unter .NET und das Zusammenspiel mit Mono. Microsoft will die Programmiersprache C# erläutern und dabei demonstrieren, wie sich damit Anwendungen entwickelt lassen, die beide Welten miteinander verbinden.

Neben der “Sub-Konferenz” ist Microsoft auf der Messe mit einem kleinen Stand (E21) vertreten. (mk)


Weitere Infos:


Linux-Tag 2004

Microsoft Deutschland

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