Plattenkonzerne bezahlen Strafe mit unverkäuflicher Ware

WorkspaceZubehör

Die wegen Preisabsprachen im Jahr 2002 vereinbarte Strafe büßen die fünf Major-Labels in Form von Ladenhütern und doppelten Tonträgern ab.

Die fünf grossen Musikkonzerne Sony, BMG, Universal, EMI und Warner waren im Jahr 2000 wegen Kartellbildung und überhöhter Endverkaufspreise von Audio-CDs vor Gericht gekommen. Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung im Jahr 2002 versprachen die Konzerne, mit 5,6 Millionen kostenlosen CDs Wiedergutmachung zu leisten.

Wenige Jahre später wird das Versprechen nun eingelöst; allerdings anders, als die US-amerikanischen Büchereien und Schulen das freudig erwartet hatten. Wie sich herausstellte, bestehen die Lieferungen vor allem aus echten Ladenhütern und bis zu hunderten Dubletten; für das Quasi-Kartell also eine willkommene Möglichkeit, überschüssige Lagerbestände abzubauen. (dd)

( – testticker.de)

Weitere Infos:

Sony


BMG


Universal


EMI


Warner

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen