Notebooks unter 1300 Euro
Nicht nur für Sparfüchse

MobileNotebook

Längst ist Intels Centrino-Technik auch bei günstigen Notebooks an der Tagesordnung. Der Test zeigt, ob sich diese auch im Einsteigersegment behaupten können.

Diese Produkte haben wir verglichen

Notebooks unter 1300 Euro

Cebop CDG Phoenix XPH
Dell Latitude D505
Xeron Sonic Pro 808 LCX
Yakumo Q7M 2,8 DVD-RW XD
HP Compaq nx9005
Issam Smartbook i-9000S
Toshiba Satellite A40-141
Wortmann Anima 4100 M i8-2.8
Averatec Modell 3200
AMW V630
Gericom Beetle 2430 E


Spagat gelungen

Notebooks unter 1300 Euro

Glückwunsch, Intel: Inzwischen hat die Centrino-Plattform beziehungsweise deren Herzstück, der Pentium-M-Prozessor, in sämtliche Notebook-Segmente Einzug gehalten. Kamen erst nur Profi-Geräte mit Centrino-Technik, basieren inzwischen auch Modelle im Preissegment zwischen 1000 und 1300 Euro auf der für den Mobil-Einsatz optimierten Kombination aus Mainboard-Chipsatz, Mobil-Prozessor und WLAN-Modul.

Und auch im Einsteiger-Segment liegt Centrino vorn: Im aktuellen Test setzen sich die beiden Vertreter mit Pentium-M-CPU deutlich von den Mitbewerbern mit AMD- oder anderen Intel-CPUs ab. Der Testsieger von Cebop bietet mit einer Akkulaufzeit von fast fünf Stunden gar eine Ausdauer, die auch wesentlich teureren Geräten gut zu Gesicht stünde. Und auch der Drittplatzierte, das Xeron Sonic Pro 808 LCX, hält mit einer Akkuladung annähernd vier Stunden lang durch.

Wer nun angesichts solcher Akkulaufzeiten eine schwache Systemleis-tung erwartet, der irrt. Die Pentium-M-CPU hält trotz niedrigerer Taktzahlen mit den übrigen Prozessoren locker mit. Zudem brechen die Mobil-CPUs im Gegensatz zu den Pendants aus dem Desktop-Umfeld auch im Akkubetrieb nicht ein. Während bei Notebooks wie dem Issam Smartbook mit einer 2,8-GHz-Desktop-CPU rund 25 Prozent Leistungsunterschied zwischen Akku- und Netzbetrieb liegen, geht die Performance bei den Centrino-Notebooks nur um drei Prozent zurück. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der Stromsparfunktionen strahlen Pentium M & Co. weniger Wärme ab.


Cebop CDG Phoenix XPH

Notebooks unter 1300 Euro

So viel Akkulaufzeit gab es noch nie fürs kleine Geld: Beinahe fünf Stunden hält das Cebop-Notebook mit einer Akkuladung durch. Gleichzeitig stimmen auch Leistung und Ausstattung: 60-GByte-Festplatte, Wireless-LAN-Modul und DVD-Brenner genügen auch anspruchsvollen Anwendern. Das 1300 Euro teure CDG Phoenix hat sich die »Empfehlung der Redaktion« also vollauf verdient.

Die besten Notbooks unter 1300 ?

1. Cebop CDG Phoenix XPH: 90,1
2. Dell Latitude D505: 89,3
3. Xeron Sonic Pro 808 LCX: 89,1
4. Yakumo Q7M 2,8 DVD-RW XD: 85,0
5. HP Compaq nx9005: 82,1
(maximal 100 Punkte)


Neueste Verfahren

Notebooks unter 1300 Euro

Erstmals verwenden die Laborexperten bei einem Notebook-Test die jüngste Generation der Benchmarks Multimedia Content Creation Winstone 2004 (CCWS 2004) und Business Winstone 2004 Battery Mark (BM 2004). CCWS 2004 ermittelt die Gesamtleistung der Notebooks, indem aktuelle Anwendungen wie Adobe Photoshop, Adobe Premiere oder Steinberg Wavelab skriptgesteuert komplexe Aufgaben erledigen. Je schneller die Aufgaben abgearbeitet werden, desto höher die Punktezahl. Da im Vergleich zum Vorgänger CCWS 2002 andere Anwendungen zum Einsatz kommen, sind die Punktezahlen jedoch nicht vergleichbar.

Beim BM 2004 gibt es dieses Problem nicht. Zwar basiert der Benchmark zum Ermitteln der Akkulaufzeit ebenfalls auf den neuen Programmversionen. Da jedoch die Pausen, die der Benchmark zum Simulieren eines Notebook-Anwenders einlegt, den gleichen Rhythmus haben wie beim Vorgänger, sind die Laufzeiten bei Business Winstone Battery Mark 2002 und 2004 identisch. Zumal nach wie vor bei allen Testkandidaten eine Display-Helligkeit von 100 Candela pro Quadratmeter eingestellt wird. Dies stellt eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicher.


Testergebnisse im Überblick

Notebooks unter 1300 Euro