Mobile Computing – Security
Der Cabir-Wurm: harmlos, aber trotzdem gefährlich

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Ein kleiner Wurm für Mobilgeräte ist eine Neuigkeit und Gott sei Dank harmlos. Trotzdem müssen sich IT-Manager um die mobile Sicherheit kümmern.

Mobile Computing – Security

In der letzten Woche verschickten Sicherheitsunternehmen Warnungen, dass eine Bedrohung durch Handy-Viren bevorstehe, nachdem der Wurm Cabir entdeckt wurde, der sich via Bluetooth verbreiten kann. Der Virus ist kein ohrwurmartiges Übel, dass sich ausbreitet, wenn Leute ihr Handy herumreichen, aber trotzdem könnten seine Nachfolger IT-Managern schlimme Kopfschmerzen machen.

Der Wurm kann Telefonapparate und andere Geräte infizieren, die das Betriebssystem Symbian benutzen. Bis jetzt wurde er nur an eine Handvoll von Sicherheitsfirmen verschickt, und zwar von einer Gruppe von Virusautoren namens 29a wahrscheinlich die Nummer ihres Zimmers im Internat.

Die Sicherheitsunternehmen halten Cabir zwar nicht für eine große Gefahr, sehen ihn aber als Weckruf an die Handy-Industrie, die Methoden entwickeln sollte, ihre User zu schützen. Dass diese Geräte infiziert werden können, bedeutet, dass alle Unternehmen ein weiteres Spektrum von Geräten vor Angriffen schützen müssen.

Der Sicherheitsanbieter McAfee schätzt, dass feindlicher Code in Wireless-Netzwerken, einschließlich Handys, bis zum nächsten Jahr einen Schaden von bis zu 2 Milliarden Euro pro Attacke verursachen könnte. Natürlich will kein Unternehmen mit einer Heerschar von mobil arbeitenden Angestellten feststellen, dass seine Risiken so hoch sind wie die Telefonrechnung. Kluge Firmen werden sich an den Entwicklungen orientieren, mit denen sich mobile Geräte und Betriebssysteme am besten abschirmen und schützen lassen. Eine rechtzeitige kleine Investition in Zeit und Geld könnte sich in der Zukunft als gutes Geschäft erweisen.