Fujitsu kündigt neue Sparc64 V-Prozessoren an

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Die von Fujitsu hergestellten Sun-CPUs kommen mit 1,89 Gigahertz Taktfrequenz und mehr Cache-Speicher.

Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu kann durch den Einsatz neuer Fertigungstechnologien schnellere Sparc64 V-Prozessoren ausliefern. Der schnellste verfügbare Chip ist nun mit 1,89 Gigahertz getaktet und weist einen Cache-Speicher von 3 MByte auf. Die bisher leistungsfähigste CPU kam mit 1,35 Gigahertz Taktfrequenz und 2 MByte Cache. Wie Fujitsu gestern in Tokio mitteilte, werden die Prozessoren nun in 90 Nanometer-Bauweise gefertigt, was die bisher angewandten 130 Nanometer-Prozesse ablöst.

Die Auslieferung in Servern des Herstellers soll noch in diesem Jahr erfolgen. Besitzer von Mainframes der Primepower-Linie können die neuen CPUs auch zusätzlich zu den bisher verbauten Chips integrieren und ihre Systeme so schrittweise Updaten.

Die Prozessoren werden die ersten CPUs, die in den von Sun und Fujitsu gemeinsam entwickelten Servern zum Einsatz kommen. Dabei werden die Chips in Systemen mit 1 bis 128 Chips verbaut. Sun und Fujitsu hatten erst kürzlich die Zusammenlegung ihrer Server-Fertigung bekannt gegeben. Gemeinsam werden die Hersteller Volume-Server von Sun ausliefern, während Mainframes in gemeinsamer Entwicklungsarbeit entstehen sollen.

Die Sparc-Architektur wird hauptsächlich von Sun weiterentwickelt und genutzt. Fujitsu stellte die Prozessoren, deren Design im Gegensatz zu Produkten von Intel oder IBM offen liegt, in Lizenz her und beteiligte sich zunehmend an der Forschung. (mk)
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