Ersteigerte Notebooks enthalten oft vertrauliche Daten

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Da verlorene oder gestohlene Notebooks häufig versteigert werden, plädiert das Unternehmen Pointsec für eine Verschlüsselung aller wichtigen Dateien auf Firmen-Notebooks.


Wer wichtige Firmendaten auf Notebooks nicht sicher verschlüsselt, erlebt ein böses Erwachen, wenn sein Gerät verloren geht oder gestohlen wird. Den Nachweis lieferte das Unternehmen Pointsec durch den Erwerb von Notebooks auf Auktionen und bei eBay: Zwei Geräte enthielten kritische Daten wie Gehaltslisten und interne geheime Firmenpläne, so das schwedische Unternehmen gestern in Düsseldorf. Die Fundbüros von Flughäfen haben damit Erfahrungen – bei ihnen landen immer wieder Notebooks, die Geschäftsreisende in Eile irgendwo an einem Gate oder im Wartebereich liegen lassen. In einigen Fällen holt der rechtmäßige Benutzer die Geräte wieder ab. Ist dies nicht der Fall, werden die Geräte nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist zur Versteigerung freigegeben. Pointsec kaufte in einem Feldversuch gezielt solche Geräte aus Fundbüros von Flughäfen in Großbritannien und Schweden. Mit geringem Aufwand ließen sich die Daten jedes dritten der in London auf einer Auktion des Fundbüros angebotenen Notebooks lesen. Auf einem in Schweden erworbenen Laptop, der zuvor vom Mitarbeiter eines Nahrungsmittelkonzerns verwendet wurde, befanden sich ungeschützt eine Reihe von Access-Datenbanken mit Kundendaten, 15 PowerPoint-Präsentationen mit unternehmensinternen Finanzzahlen und weit mehr als 1.512 JPG-Files aus dem Unternehmen und privater Natur. Auch beim Online-Auktionshaus eBay kommen neben gebrauchten auch hin und wieder gestohlene Notebooks und Festplatten unter den Hammer. In Großbritannien erwarb Pointsec für umgerechnet 7,62 Euro auf eBay eine Festplatte mit vertraulichen Informationen. Die Harddisk enthielt unter anderem den Zugangscode für das Intranet des Vorbesitzers, einer der europaweit größten Finanzdienstleister. Unverschlüsselt zugängig waren auch Rentenpläne und Gehaltslisten sowie Namen, Adressen und Telefonnummern von Kunden. Ohne eine vollständige Verschlüsselung aller Daten sollten kein Notebook oder ein sonstiges mobiles Endgerät die Büroräume eines Unternehmens verlassen, so das Fazit. (as) ___

Wer wichtige Firmendaten auf Notebooks nicht sicher verschlüsselt, erlebt ein böses Erwachen, wenn sein Gerät verloren geht oder gestohlen wird. Den Nachweis lieferte das Unternehmen Pointsec durch den Erwerb von Notebooks auf Auktionen und bei eBay: Zwei Geräte enthielten kritische Daten wie Gehaltslisten und interne geheime Firmenpläne, so das schwedische Unternehmen gestern in Düsseldorf.

Die Fundbüros von Flughäfen haben damit Erfahrungen – bei ihnen landen immer wieder Notebooks, die Geschäftsreisende in Eile irgendwo an einem Gate oder im Wartebereich liegen lassen. In einigen Fällen holt der rechtmäßige Benutzer die Geräte wieder ab. Ist dies nicht der Fall, werden die Geräte nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist zur Versteigerung freigegeben. Pointsec kaufte in einem Feldversuch gezielt solche Geräte aus Fundbüros von Flughäfen in Großbritannien und Schweden. Mit geringem Aufwand ließen sich die Daten jedes dritten der in London auf einer Auktion des Fundbüros angebotenen Notebooks lesen. Auf einem in Schweden erworbenen Laptop, der zuvor vom Mitarbeiter eines Nahrungsmittelkonzerns verwendet wurde, befanden sich ungeschützt eine Reihe von Access-Datenbanken mit Kundendaten, 15 PowerPoint-Präsentationen mit unternehmensinternen Finanzzahlen und weit mehr als 1.512 JPG-Files aus dem Unternehmen und privater Natur.

Auch beim Online-Auktionshaus eBay kommen neben gebrauchten auch hin und wieder gestohlene Notebooks und Festplatten unter den Hammer. In Großbritannien erwarb Pointsec für umgerechnet 7,62 Euro auf eBay eine Festplatte mit vertraulichen Informationen. Die Harddisk enthielt unter anderem den Zugangscode für das Intranet des Vorbesitzers, einer der europaweit größten Finanzdienstleister. Unverschlüsselt zugängig waren auch Rentenpläne und Gehaltslisten sowie Namen, Adressen und Telefonnummern von Kunden. Ohne eine vollständige Verschlüsselung aller Daten sollten kein Notebook oder ein sonstiges mobiles Endgerät die Büroräume eines Unternehmens verlassen, so das Fazit. (dd)

(
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– testticker.de)

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Pointsec

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