Verisign erhebt neue Vorwürfe gegen ICANN

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Der Registrar wittert eine Verschwörung gegen seinen SiteFinder-Dienst, der auf Bestreben der ICANN nach nur zwei Wochen Laufzeit wieder eingestellt wurde.

Verisign fühlt sich als Opfer einer Verschwörung im Zusammenhang mit seinem Dienst SiteFinder. Zahlreiche Fachleute, die die ICANN zur Einschätzung des Dienstes herangezogen hatte, seien Konkurrenten gewesen und als solche natürlich bestrebt, eine Abschaltung zu veranlassen. Dabei soll es sich unter anderem um den .info-Registrar Afilias, Alice’s Registry, Paul Vixie und Suzanne Woolf von Internet Systems Consortium sowie Steve Crocker, der mit seiner Host-Software zu den Miterfindern des Internets zählt, handeln.

Site Finder sollte Surfer, die nicht vergebene .com- und .net-Adressen eingeben, auf eine Verisign-Seite weiterleiten, war aber schon nach zwei Wochen wieder abgeschaltet worden. Vor allem ICANN hatte damals Druck auf Verisign ausgeübt, weil der Dienst zuvor hätte genehmigt werden müssen und Probleme bei der Stabilität von DNS verursachte. (dd)

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