Nokia startet Mozilla-Projekt für Mobiltelefone

BrowserMobileSmartphoneWorkspace

Der finnische Handy-Hersteller fördert die Entwicklung eines Handy-Browsers auf Basis von Mozilla.

Unter dem Namen Minimo wurde mit Geldern von Nokia innerhalb der Mozilla Foundation eine entsprechende Arbeitsgruppe eingerichtet. Wie der US-Branchendienst ‘CNet’ unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, wurde die erste funktionierende Pre-Alpha-Version bereits fertig gestellt.

Weder die Mozilla Foundation, die dem Open Source-Entwicklerteam finanziellen Rückhalt bietet, noch Nokia wollten das Projekt im Detail kommentieren. Nokia-Sprecher Laurie Armstrong betonte jedoch, dass der Mobilfunkausrüster ein “aktiver Player in der Open Source-Community” sei. Demnach gibt es einen regen Austausch mit eine Reihe von Projekten, inklusive Mozilla und Linux. Es sei außerdem natürlich, dass mehrere Optionen für den Einsatz von Browsern auf den Handys geprüft würden.

Tobte der Browserkrieg auf dem PC noch zwischen zwei Gegnern – dem Mozilla-Urvater Netscape und Microsofts Internet Explorer, kündigt sich im Mobilfunksegment nun bereits ein Kampf zwischen drei Anbietern an. Neben Mozilla und dem Microsoft gelang es Opera einen eigenen Browser für Mobiltelefone bereits frühzeitig erfolgreich zu platzieren. Der Mobilfunkmarkt verspricht dabei für die Browserhersteller eine lukrativere Einnahmequelle zu werden, als es der PC-Markt heute ist. So wurden bereits im letzten Jahr weltweit 500 Millionen Handys verkauft, jedoch nur 150 Millionen PCs. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Minimo-Projekt


Nokia


Mozilla

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen