Bankdaten-Missbrauch durch Phishing nimmt massiv zu

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Die neue Studie der Marktforscher von Gartner ist beunruhigend: Allein in den USA ergab sich in den vergangenen 12 Monaten ein Schaden von 2,4 Milliarden US-Dollar.

2,4 Milliarden US-Dollar von 1,98 Millionen US-Bürgern ergaunert: Die neue Umfrage bestätigt eine Studie vom Mai. Das “Phishing” – Vortäuschen zum Beispiel einer echten Bank-Website – hat dabei massiv zugenommen. Zwischen Mai 2003 und Mai 2004 haben 57 Millionen US-Bürger mindestens eine Phishing-E-Mail erhalten. Die gefälschten Mails geben etwa vor, dass die Konto-Informationen bei der Bank geändert werden müssten, leiten dann auf eine – ebenfall gefälschte – Bank-Website um, wo der arglose Nutzer schließlich seine Passwörter und Konto-Informationen eingibt.

Auch das Mitloggen von Tastendrücken durch Spyware nehme massiv zu, berichten die Forscher. Auf diese Weise werden Passwörter ausgespäht. Das einzige, was noch häufiger vorkommt als Keystroke-Logging und Phishing sei der tatsächliche Diebstahl von Kreditkarten, berichtet die Gartner Group. (mk)

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Gartner Group

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