Lehrer zahlt 10 000 Euro wegen Filesharing

PolitikRecht

Die deutsche Musikindustrie hat sich in einem weiteren Fall mit einem Beklagten geeinigt. Er zahlt in einem Vergleich 10 000 Euro.

Nachdem letzte Woche
das erste Verfahren
gegen einen deutschen Tauschbörsennutzer beendet wurde, hatten die deutschen Phonoverbände bereits angekündigt, dass ein weiteres kurz vor dem Abschluss steht. Dazu gab man jetzt nähere Details bekannt: Es handelt sich um einen 57jähringen Lehrer, der etwa 2000 Songs über eine Tauschbörse angeboten hatte. Er verpflichtete sich in einem Vergleich zu Zahlung von 10 000 Euro, die Verfahrenskosten und Schadensersatz decken. Das Strafverfahren läuft noch und kann in Kürze abgeschlossen werden, teilten die Phonverbände mit; die Höhe einer möglichen Strafe sei aber noch nicht abzusehen. Darüber hinaus wartet auf den Lehrer wahrscheinlich ein Disziplinarverfahren. (dd)

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Bundesverband Phono

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