E-Mail: Vertrauliche Unternehmensinformationen in falschen Händen

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Während sich die meisten Sicherheitsdiskussionen um Viren, Würmer und Phishing drehen, wird die nächstliegende Gefahr in der Regel übersehen: Es ist der Mitarbeiter des eigenen Unternehmens, der per E-Mail unbeabsichtigt vertrauliche Informationen weitergibt.

Zu beunruhigenden Ergebnissen ist laut BBC die E-Mail-Filter-Firma SurfControl bei einer Untersuchung gekommen. Fast 40 Prozent der dabei befragten Angestellten hatten per E-Mail vertrauliche Informationen erhalten, die nicht für sie bestimmt waren. Weitere 15 Prozent bekannten sich schuldig, selbst solche Mails verschickt zu haben; von ihnen wiederum waren 17 Prozent gar nicht mehr in der Lage, noch einmal an die Daten heranzukommen. SurfControl geht davon aus, dass zwischen 70 und 90 Prozent aller Firmendaten elektronisch gespeichert sind und sich etwa 35 Prozent im E-Mail-System befinden. (dj)

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Surfcontrol

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