Radarwarner für Navis
Nie mehr Rot sehen

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Wer viel im Auto unterwegs ist und keine Lust auf rotes Gegenlicht aus Starenkästen hat, könnte sein Navigationssystem mit Speedtraps füttern. Dadurch würde es allerdings zum Radarwarner und wäre für den dauerhaften Einsatz in Deutschland nicht mehr erlaubt.

Plug & Play

Radarwarner für Navis

Wer über ein Navigationssystem von Becker verfügt (Traffic Pro oder DTM, Low- oder Hispeed, BMW Radionavigation und andere OEM-Modelle verschiedener Automarken), legt die CD einfach kurz ins Laufwerk. Nach einigen Sekunden wirft das Laufwerk die CD wieder aus. Das Navi ist mit den GPS-Koordinaten von über 3000 Blitzern gefüttert.

Der Fahrer gibt im Anschluss wie gewohnt das gewünschte Ziel ein; das Navigationssystem berechnet die Route. Liegt auf der Strecke ein fest installierter Blitzer, warnt der Bordrechner etwa 200 Meter vor dem Starenkasten mit einem Piepton und zeigt die zulässige Geschwindigkeit im Display an. Handelt es sich um einen Rotlichtblitzer an einer Ampel, erscheint anstatt der echten Angabe in Stundenkilometern die Zahl 10 in der Anzeige.

Leider funktioniert die Warnung vor ?Unfallschwerpunkten?, wie es der Hersteller bezeichnet, nur im Navigationsbetrieb. Wer also auf die Routenplanung verzichtet und Strecken nach dem eigenen Orientierungssinn fährt, muss im Gegensatz zu klassischen Radarwarnern auf Hinweise verzichten.


Radarfalle.de

Radarwarner für Navis

Speedtraps 2003/2004 ist auch für Personen interessant, die sich von ihrem Pocket-PC und Tomtom routen lassen. Die PDA-Navigationssysteme merken sich Starenkästen als Points of Interest und zeigen sie als Geschwindigkeitsschild auf der Routenkarte an.Mit Hilfe von kostenloser Zusatzsoftware ist auch eine akustische Warnung möglich.

Nach demselben Prinzip funktioniert auch die Integration in andere Navigationsprogramme für Notebooks und Routenplaner. Speedtraps unterstützt auch Marco Polo Reiseplaner, Marco Polo Travel Center, Map & Guide sowie Travelbook, jeweils in verschiedenen Versionen.

Die CD ist mit knapp 80 MByte Daten gefüllt und kostet 30 Euro. Nähere Informationen stellt der Hersteller auf seiner Homepage unter
www.radarkarte.de
zur Verfügung. Auch einen Blick wert ist
www.radarfalle.de
Dort gibt es beispielsweise einen browserbasierten Routenplaner mit Fallenwarnung.


Benutzen ist verboten

Radarwarner für Navis

Dick prangen die Lizenzbedingungen auf der CD-Hülle von Speedtraps. Der Grund ist die nicht ganz einwandfreie rechtliche Situation. An sich sind die Daten legal, auch in Kombination mit Software am PC. In Deutschland dürfen sie allerdings nicht dauerhaft im Navigationssystem installiert sein. Letzteres wird sonst zu einem verbotenen Radarwarner und darf von der Polizei beschlagnahmt werden.

Warnungen am PDA

In Verbindung mit einem PDA und Tomtom erscheinen Blitzerwarnungen in Form von Geschwindigkeitsschildern auf der Karte.

Kompatibel zu Becker

Das Becker-Navi zeigt Radarwarnungen mit dem Schildsymbol wie Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen an, warnt aber etwa 200 Meter vorm Blitzer mit einem zusätzlichen Piepton aus den Lautsprechern.