Desktop-Replacements
Notebooks ersetzen den PC

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Ein PC muss keine hässliche, Platz verschwendende graue Kiste sein. So genannte Desktop-Replacements haben gute Leistungsdaten und sind dennoch portabel.

Rießige Auswahl

Desktop-Replacements

Das ständig wachsende Angebot an Notebooks macht einem die Auswahl nicht gerade einfach. Deshalb ist es hilfreich, die Geräte in drei Kategorien einzuteilen. Die maximal etwa 2 Kilogramm schweren Sub- und Mini-Notebooks setzen den Fokus auf Mobilität und nehmen Kompromisse bei Ausstattung und Leistung in Kauf. Etwas schwerer, dafür mit schnelleren Komponenten ausgestattet, sind Allround-Notebooks. Sie eignen sich für den Einsatz zu Hause und im Büro. Die Akkulaufzeit dieser Geräte reicht aus, um im Zug oder Flugzeug bis etwa vier Stunden netzunabhängig arbeiten zu können.

Einer anderen Zielsetzung folgen die auf den folgenden Seiten vorgestellten Desktop-Replacements, die einen vollwertigen Rechner ersetzen sollen. Hier ist die Leistung des Prozessors und der Grafikkarte wichtig, schließlich sollen auch anspruchsvolle Anwendungen wie Videobearbeitung und 3D-Spiele zügig von der Hand gehen. Da der typische Einsatzort eines solchen Notebooks der Schreibtisch ist, stört auch das vergleichsweise hohe Gewicht zwischen 3 und 5 Kilogramm nicht sonderlich.


84 Desktop-Notebooks

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In der nachfolgenden Übersicht finden sich 84 Notebooks ab 1000 Euro, die als Ersatz für einen Desktop-PC geeignet sind. Die Bedingungen für ein Desktop-Replacement sind ein mindestens 15 Zoll großes Display und eine Grafikkarte mit guter 3D-Leistung. Integrierte Lösungen wie beispielsweise die im 855GM-Centrino-Chipsatz haben zwar Grundfunktionen, was 3D angeht, sind aber langsam und erfüllen den Anspruch an ein Desktop-Replacement daher nicht.

Zu einem großen Teil entscheidet der Prozessor über die Gesamtleistung des Systems. Grundsätzlich sind zwei Klassen zu unterscheiden. Desktop-Prozessoren wie der Pentium 4 und der Celeron haben keine Stromsparfunktionen sie zehren daher am Akku und brauchen eine gute Kühlung, die einen häufig laufenden Lüfter nach sich zieht. Die deutlich teureren mobilen Varianten wie der Pentium-4-Mobile und der Athlon-XP-Mobile arbeiten energiesparender und meist leiser, indem sie ihre Taktfrequenz dynamisch den Anforderungen anpassen. Auch der
Athlon 64, ein Desktop-Prozessor, hat die Möglichkeit, die Taktrate herabzusetzen.

Eine besondere Rolle spielt der zur Centrino-Plattform gehörige Pentium M. Ihn hebt die vergleichsweise niedrige Taktrate ab, die aber keinesfalls mit niedriger Rechengeschwindigkeit gleichzusetzen ist. Ein 1,7-GHz-Pentium-M ist in etwa so schnell wie ein 2,6-GHz-Pentium-4-Mobile, verbraucht zudem aber weniger Strom.


Breitbild ist stark im Kommen

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Mehr als ein Viertel der Desktop-Notebooks ist inzwischen mit einem Display im 16:10-Format ausgestattet. Das fällt vor allem bei der Wiedergabe von DVD-Filmen auf, die im 16:9- oder einem anderen Breitbildformat aufgezeichnet sind. Die schwarzen Ränder am oberen und unteren Bildschirmrand fallen schmaler aus und das Video wird größer als auf einem 4:3-Display mit gleicher Bild diagonale dargestellt. Für gleichzeitiges Arbeiten mit zwei Anwendungen ist ein Widescreen bestens geeignet, da es möglich ist, etwa den Internet-Browser und eine Excel-Tabelle nebeneinander anzuordnen.