Geplante Gebührenerhöhung bei ICANN führt zu Protesten

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ICANN, die Institution, die die Registrierung von Internet-Domains überwacht, will die Gebühren für Internet-Registrierungsfirmen deutlich erhöhen. Das hat sowohl bei großen als auch bei kleinen Domain-Verkäufern zu scharfen Protesten geführt.

Wie Netcraft meldet, plant ICANN, seine Einnahmen von 8,7 auf über 16 Millionen US-Dollar zu steigern. 80 Prozent dieser Summe sollen von den Registrierungsfirmen kommen. Geplant ist, dass jedes dieser Unternehmen eine neue Gebühr von durchschnittlich rund 19.000 Dollar sowie 25 Cent je verkaufter Domain zahlen soll. Kritiker haben eine Protest-Site gelauncht und werfen ICANN vor, das bisherige Finanzierungsmodell grundlegend zu ändern. Die großen Firmen würden von dem Modell auf Kosten der mittleren und kleinen profitieren. Auch diese sind allerdings nicht begeistert, da Kostensteigerungen von bis zu einer halben Million Dollar auf sie zukommen könnten. Dass die Kosten an die Kunden weitergegeben werden, gilt angesichts der hohen Konkurrenz auf dem Markt als unwahrscheinlich. (dj/dd)

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ICANN


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