Spam, Viren und Dialer sind Gefahr für die Internet-Zukunft

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Der aktuellen W3B-Umfrage zufolge sind die digitalen Schädlinge mehr als alltägliche Ärgernisse. Sie verursachen Schäden und beeinflussen das Nutzerverhalten im Web.

Drei Viertel (78,4 Prozent) der deutschsprachigen Internet-Nutzer empfängt wöchentlich fünf oder mehr Spam-Mails. Dies ist das Ergebnis der 18. W3B-Umfrage von Fittkau & Maaß. Über die Hälfte der befragten Nutzer hatte zudem im letzten Jahr mindestens einen Virus auf dem Computer, fast ein Drittel einen Dialer.

Zwar sind sich die Internet-Nutzer der Viren- und Dialer-Problematik zumeist bewusst. Dennoch hatten im letzten Jahr viele unter den Folgen eines Viren- oder Dialer-Befalls zu leiden. So war die PC-Nutzung bei jedem fünften Anwender, der mit Computerviren zu kämpfen hatte, durch nicht mehr funktionierende Betriebssysteme, Programme u.ä. beeinträchtigt. Rund 8 Prozent der betroffenen Nutzer hatten aufgrund von Viren einen teilweisen oder sogar totalen Datenverlust zu beklagen. Unter den Opfern von Dialern entstanden immerhin jedem zehnten Kosten in Höhe von mindestens 20 Euro.

Die Marktforscher kommen zu dem Ergebnis, dass die Schädlinge das Nutzerverhalten im Web stark beeinflussen werden und dies zum Teil bereits heute tun. So zeichnet sich durch die Spam-Flut, die für 40 Prozent der Nutzer das größte Ärgernis ist, beispielsweise ein Abwärtstrend bei E-Mail-Newslettern ab. Zudem schrecken die Nutzer davor zurück, ihre Kontaktdaten im Internet preiszugeben, was vor allem für das Online-Shopping negative Auswirkungen hat.

Auf Platz zwei der Störfaktoren rangieren Computer-Viren, die für jeden fünften Internet-Nutzer eine starke Beeinträchtigung ihrer Online-Nutzung darstellen. Und immerhin noch jeder sechste Nutzer fühlt sich durch einen drohenden Dialer-Befall beim Surfen erheblich gestört. (dd)

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Fittkau & Maaß

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