IBM verteidigt Marktführung im Datenbank-Markt

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Der Markt für relationale Datenbanken konnte im vergangenen Jahr leicht zulegen. Die Spitzenposition hält weiter IBM.

Das Marktvolumen lag, gemessen an neuen Lizenzverträgen, mit 7,1 Milliarden Dollar rund 5 Prozent über dem Vorjahreswert. Inklusive seines Informix-Geschäfte hielt IBM dabei dank seiner starken Verkaufszahlen im Mainframe-Segment die Spitzenposition. Laut einer gestern in Stamford im US-Bundesstaat Connecticut vorgestellten Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner lag der Marktanteil des Konzerns bei 35,7 Prozent. Oracle erreichte 32,6 Prozent während Microsoft 18,1 Prozent für sich beanspruchen kann.

Starke Zuwächse vermeldeten die Analysten aus dem Linux-Bereich, in dem die Umsätze von 116 Millionen Dollar auf 300 Millionen Dollar anzogen. Oracle dominiert das Segment durch seine 9i RAC-Datenbank für Cluster mit einem Marktanteil von 69,1 Prozent. IBM konnte 28,5 Prozent der Umsätze gewinnen. Der verbleibende Teil wird zumeist für kommerzielle Lizenzen von Open Source-Datenbanken wie MySQL gezahlt.

Der Umsatz mit Windows-basierten Datenbanksystemen stieg dagegen mit einem Plus von vier Prozent nur gering. In dem Segment führt Microsoft mit einem Marktanteil von 47,4 Prozent, gefolgt von Oracle und IBM mit 25,3 Prozent bzw. 11,7 Prozent. Sybase ist nur noch auf 3,2 Prozent aller Windows-betriebenen Datenbankserver zu finden. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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Gartner

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