Servermarkt in Bewegung

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IBM legte kräftig zu und führt auf dem Server-Markt weiter vor HP. Dell und Sun liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz drei. Vor allem Linux-Server verzeichnen satte Zuwächse.

Aktuelle Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens Gartner Dataquest zeigen, dass sich der weltweite Servermarkt im ersten Quartal 04 nach bereits bekannten Trends weiter entwickelt.

So legte Marktführer IBM kräftig zu: ein Wachstum von satten 16,7 Prozent brachte einen Gesamtquartalsumsatz von 3,63 Milliarden US-Dollar. Die Nummer Zwei der weltweiten Serververkäufe blieb HP, die um 6,2 Prozent auf 3,07 Milliarden USD zulegten. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz lieferten sich Sun Microsystems, die um 12,5 Prozent auf 1,22 Milliarden fielen und Dell, die mit einer Steigerung von 24,8 Prozent und einem Quartalsumsatz von 1,17 Milliarden kräftig zulegten.

Im Ganzen wurde auf dem blauen Planeten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 9,3 Prozent mehr Geld mit Servern verdient als im Vergleichquartal, nämlich 11,81 Miliarden USD. Besonders stark wuchs hier erwartungsgemäss der Linux-Sektor, um 57,3 % auf 1,02 Mrd. USD. Zum Vergleich: Windows-betriebene Maschinen legten um 19,5 auf 4,13 Mrd. zu. Innerhalb der Linux-Welt profitierte IBM am stärksten, gefolgt von HP und Dell.

Auch wenn die glänzenden Zahlen des letzten Quartals 2003 nicht wiederholt werden konnten, zeigten sich Analysten zufrieden und optimistisch, was die weitere Entwicklung 2004 betrifft. (dd)

( – testticker.de)

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Gartner

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