Sicherheitsfirma hält Apple-Patch für unzulänglich

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Die in der letzten Woche bekannt gewordene Sicherheitslücke beim OS X ist durch das von Apple veröffentlichte Patch nicht hinreichend geschlossen. Das hat das Security-Unternehmen Secunia mitgeteilt.

Gegenüber NewsFactor hat Niels Henrik Rasmussen, Geschäftsführer von Secunia, die Position vertreten, dass Mac-User auch nach Anwendung des Patches gefährdet seien. Angreifer könnten weiterhin Code auf den gefährdeten Systemen ausführen. Lediglich eine der beiden Schwachstellen werden durch den Patch behoben; die andere biete weiterhin eine Angriffsfläche.

Secunia empfiehlt, dass sich Mac-User einstweilen mittels eines manuellen Fixes schützen. Die Firma kritisiert außerdem, dass Apple die Gefährlichkeit des Problems offensichtlich herunterspielen wolle, um sein Image nicht zu gefährden, dass Mac-Rechner sicherer seien als Windows-PCs. (dj/dd)

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