Richter ordnet Mail-Durchsuchung bei Microsoft an

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Wenn Microsoft in juristische Auseinandersetzungen gerät, bemühen sich die Gegner des Konzerns oft, den internen Mail-Verkehr der Firma heranzuziehen. Im jüngsten Fall muss Microsoft belegen, wo die Anweisung herkam, Mail nach 30 Tagen zu löschen.

Ein Bundesrichter in Baltimore hat laut news.com angeordnet, dass Microsoft in seinen Rechnern und Archiven nach Unterlagen suchen muss, die erklären, wie es im Januar 2000 zu einer Mail des Chefs der Windows-Abteilung kam, in der angeordnet wurde, alle elektronischen Nachrichten nach 30 Tagen zu vernichten. Aufklärung verlangt die Firma Burst.com, die mit Microsoft in einem Rechtsstreit über Patentverletzungen liegt. Ihr Anwalt vertritt die Position, die Anweisung müsste von höchster Ebene gekommen sein und diene allein der Vernichtung von potentiellem Beweismaterial. (dj/dd)

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