Microsoft will Allianz bei Spam-Bekämpfung

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Das Software-Unternehmen strebt offenbar eine Lösung an, bei der das eigene System Caller ID mit der Technologie SPF kombiniert wird, die unter anderem von AOL oder dem deutschen Provider GMX unterstützt wird.

Ziel beider Technologien ist es, gefälschte E-Mail-Absenderadressen aus dem Verkehr zu ziehen. SPF (Sender Policy Framework) wurde der Internet Engineering Task Force (IETF) bereits vor einigen Monaten als möglicher Standard zur Untersuchung vorgelegt; Microsoft möchte SPF jetzt mit der eigenen Technologie Caller ID for E-Mail verknüpfen, die einen etwas anderen Ansatz hat.

Einen weiteren Vorschlag hat Yahoo in der letzten Woche mit Domain Keys gemacht. Die verschiedenen Technologien differieren im Wesentlichen dabei, welcher Teil der E-Mail zur Verifikation herangezogen wird. SPF prüft die so genannte Envelope Information, Caller ID den Inhalt der Mail, und Domain Keys gleicht digitale Signaturen von Mail und Server mit einander ab. (dj/dd)


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