IBM will schnelle Entscheidung im SCO-Verfahren erzwingen

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Offenbar hat IBM genug von der juristischen Auseinandersetzung ohne Ende: In dem Verfahren um Urheberrechtsverletzungen und Bruch des Urheberrechts soll der Richter jetzt zumindest eine Teilentscheidung fällen.

IBM will eine erste Entscheidung in der juristischen Auseinandersetzung erreichen, die immer verschlungener wird. Während IBM anscheinend auf die direkte Auseinandersetzung mit SCO setzt und präzise wissen will, für welche Zeilen des Linux-Codes sein Gegner das Urheberrecht einklagen will, setzt SCO darauf, den IBM-Kunden Druck zu machen. So will SCO erst im IBM-Verfahren weitermachen, wenn in der Klage gegen den Autoersatzteilhändler AutoZone entschieden ist, der Linux verwendet.

AutoZone wiederum hat beantragt, erst in der Hauptsache SCO gegen IBM zu verhandeln. Weiter verkompliziert wird der Fall dadurch, dass offenbar Unmengen von Beweismaterial angefordert wurden. So soll die Free Software Foundation, von der die GPL-Lizenz stammt, mit der Linux vertrieben wird, sämtliche Unterlagen über den Umgang mit GPL seit 199 herausgeben, was die Organisation bereits abgelehnt hat. (dj/dd)


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