Unternehmen werden 2004 rund 100 Millionen PCs austauschen

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Eine Studie prophezeit dem PC-Markt Absatzzahlen im Business-Segment, welche die Boom-Jahre sogar übertreffen.

In diesem Jahr werden Unternehmen weltweit fast 100 Millionen PCs gegen neuere Modelle austauschen. Im kommenden Jahr sollen die Einkäufe im Business-Segment sogar auf 120 Millionen Rechner steigen. Dies geht aus einer gestern in Stamford im US-Bundesstaat Connecticut veröffentlichten Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner hervor. Damit werden die Absatzzahlen sogar die beiden Boom-Jahre 1998 und 1999 übertreffen.

Die Belebung der Verkäufe an Unternehmen wurde während der in den letzten Jahren durchlaufenen Weltwirtschaftskrise von den Herstellern dringend erwartet. Nach den bisher üblichen Produktzyklen von maximal zwei Jahren zögerten zahlreiche Unternehmen die Aufrüstung ihres Rechner-Pools um bis zu vier Jahre hinaus, wodurch PC-Fertiger empfindliche Einbußen hinnehmen mussten.

Dies kann jedoch auch in den Unternehmen zu Problemen führen. Über 30 Prozent der in Büros installierten PCs sind inzwischen älter als drei Jahre. Die Hardware entspricht damit meist nicht mehr den Anforderungen aktueller Software und mindert dadurch die Produktivität der Beschäftigten. Die Rechner laufen zudem meist mit Windows-Versionen, für die Microsoft bereits keinen technischen Support mehr leistet.

Für den gesamten PC-Markt erwartet Gartner ein Wachstum der Verkaufszahlen auf insgesamt 186,4 Millionen Geräte. Dies entspricht einer Steigerung um 13,6 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. (dd)

( de.internet.com – testticker.de)

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