Studie: Linus Torvalds ist nicht der Vater von Linux

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Mit einer Studie will die Alexis de Tocqueville Institution Linus
Torvalds Ruf, der Erfinder des freien Betriebssystems Linux zu sein,
untergraben.

Die unter anderem von Microsoft finanzierte Alexis de Tocqueville
Institution fährt schwere Geschütze gegen die OpenSource-Gemeinde auf.
Ab dem 20. Mai will man eine Reihe von Artikeln veröffentlichen, die
zeigen sollen, dass Linus Torvalds nicht der Erfinder von Linux ist.
Zudem will man allgemein Probleme quelloffener Software aufzeigen, da
diese in den meisten Fällen auf Material von Unternehmen oder anderen
Personen basiert. Die Verdienste um Linux gebühren demzufolge nicht
Torvalds, sondern den Entwicklern von Unix, meint die Institution.

Dass Torvalds Linux auf Basis des Unix-Derivates Minix entwickelt hatte, ist
allerdings nicht wirklich neu und störte seinerzeit auch keinen der
Unix-Rechte-Inhaber. Naheliegend ist deshalb die Vermutung, bei der
Studie handele es sich lediglich um einen neuen Schachzug im
Linux-Streit von SCO. (dd)

Weitere Infos:

Alexis de Tocqueville Institution

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