Australische Forscher entdecken neue WiFi-Sicherheitslücke

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Diesmal hat der Fehler nichts mit Verschlüsselung und Abhören zu tun:
Fast jedes 802.11-Netz kann mit einem simplen Trick “abgeschossen”
werden. Dies berichtet der Nachrichtendienst “AustralianIT”.

Forscher der Queensland-Universität entdeckten und testeten eine
Sicherheitslücke, die es erlaubt, nahezu jedes 802.11 WLAN abstürzen zu
lassen.

Der Fehler sitzt in tieferen Network Layers als bisherige
Sicherheitslücken in WiFi-Netzen und kann jedes Netz betreffen, das auf
der Frequenz 2,4 GHz läuft – genau diese ist die einzige für den
populären Wireless-Standard 802.11b.

Die Studenten Christian
Wullems, Kevin Tham und Jason Smith und ihr Professor Mark Looi kamen
darauf, als sie eine Forschungsarbeit zur Wireless Security
zusammenstellten. Eine entsprechende Meldung über den schwerwiegenden
Fehler hat heute AusCERT veröffentlicht. Die Sicherheitslücke sei
“trivial”, heißt es, fast jeder könne sie ausnutzen.

Signale, die
an die physikalische Adresse und die MAC-Adress-Layers gesendet werden,
die normalerweise warnen, wenn Geräte aktiv sind, können das Netz zum
Absturz bringen. Im 802.11b-Netz trete der Fehler immer auf, bei 802.11g
sei es eine Sache der Konfiguration, schreiben die Autoren. (mk)


Weitere Infos:

AustralianIT

University
of Queensland


AusCERT

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