Vodafone: Alle Mobilfunkunternehmen sollten bei 4G-Standards zusammenarbeiten

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Um bessere Chancen gegen andere Drahtlos-Technologien wie WLAN und WiMax
zu haben, will Vodafone eine Zersplitterung in verschiedenen
4G-Standards verhindern.

Arun Sarin, Chef des Mobilfunkkonzerns Vodafone, hat seine
Branchenkollegen aufgerufen, bei der Entwicklung einer neuen
Mobilfunkgeneration zusammenzuarbeiten. Nur ein von allen Herstellern
und Betreibern unterstützter Nachfolger des Mobilfunks der dritten
Generation hätte eine Chance, gegen konkurrierende drahtlose
Netzwerktechnologien zu bestehen, sagte Sarin laut einem Bericht der
britischen ‘Financial Times’ (Mittwochsausgabe) gestern auf der World
Mobile Communications Conference in London.

Es müsse
sichergestellt werden, dass ein neuer Industriestandard sogar breitere
Unterstützung findet als GSM, die weltweit verbreitetste Technologie.
“Wir müssen die Richtung für die kommenden fünf bis zehn Jahre gemeinsam
festlegen, um eine Fragmentierung zu vermeiden”, sagte Sarin.

Hintergrund der Aufforderung ist die Zersplitterung des 3G-Segments. Wie
bereits bei der zweiten Mobilfunkgeneration kommen weltweit zwei
verschiedene Standards zum Einsatz. In einigen Ländern wie Japan werden
diese sogar nebeneinander betrieben. Siemens versucht in China sogar
eine eigene dritte Technologie zu platzieren. Auch im 4G-Bereich deuten
sich bereits mehrere Standards an, die in Kooperation asiatischer
Unternehmen oder bei traditionellen Netzausrüstern wie Ericsson
entwickelt werden. Während dessen arbeiten IT-Konzerne wie Intel mit
Hochdruck an der Weiterentwicklung von Technologien wie WLAN und WiMax,
um das Monopol der Mobilfunkbranche auf mobile Datenanbindungen zu
brechen. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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