PC zum Selberbauen: HP will Dell angreifen

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Im Marktsegment für Lowcost-PCs will der US-Hardware-Hersteller Hewlett
Packard seine Produktionsprozesse verändern: Eine spezielle Website
soll, ganz wie beim Konkurrenten, das individuelle Zusammenstellen des
Wunsch-PC erlauben.

Wie bei Dell beginnt der Bau eines Rechners auch bei HP erst dann, wenn
der Auftrag für den Wunsch-PC eingegangen ist. Bis Juni oder Juli will
HP die Bestellungen für die Compaq-Rechnerserie „X Gaming“ auf diese
Built-to-order-Variante umgestellt haben. Wie bei Dell gibt es neben den
Baukasten-Rechnern auch Standard-Ausstattungen, die nur noch um einzelne
Komponenten ergänzt werden können. Der günstigste Gamer-PC soll rund
1600 US-Dollar kosten, der teuerste Rechner etwa 3000.

Anders als
der Konkurrent will Dell nicht auf den Handel verzichten und bietet die
Zusammensteck-Funktion auch für Händler an. Die können nicht nur ihre
Komponenten so bestellen, sondern die HP-Funktion auf ihre Website im
eigenen Design stellen. (mk)

Weitere Infos:

Hewlett Packard

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