Microsoft steigt aus Produktion von WLAN-Hardware aus

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Der Konzern konnte nicht mit den Konkurrenten mithalten. Insbesondere im
802.11g-Bereich konnte das Unternehmen nicht gegen Mitbewerber wie Cisco
bestehen.

Der Software-Konzern Microsoft will aus dem Geschäft mit WLAN-Hardware
aussteigen. Dies bestätigte das Unternehmen gestern in Redmond im
US-Bundesstaat Kalifornien. Die Hardware-Abteilung des Konzerns war erst
im September 2002 in den Sektor eingestiegen und konnte Anfangs schnell
Marktanteile gewinnen. Ziel war die Entwicklung von Access Points und
Empfängern, deren Installation und Konfiguration durch eine enge
Anbindung an native Windows-Funktionen einfacher sein sollte als bei
Konkurrenten.

Insbesondere bei Produkten auf Basis des
802.11g-Standards konnte Microsoft seine Marktposition gegen
Konkurrenten wie Cisco nicht halten. Bei der Markteinführung neuer
Produkte fiel die Hardware-Abteilung des Software-Konzerns hinter die
Wettbewerber zurück.

Die Access Points, PC-Cards und
Desktop-Geräte werden weiterhin im Handel verfügbar sein, bis die Lager
erschöpft sind. Den erst im Februar eingeführten USB-Empfänger und
einige andere 802.11g-Produkte will Microsoft noch einige Monate
nachproduzieren. Die zweijährige Garantie auf alle WLAN- Komponenten
habe weiterhin Bestand, so das Unternehmen. (mk)

(de.internet.com
– testticker.de)

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