SCO: Nächster Geldgeber steigt aus

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Nachdem der wichtigste Geldgeber Baystar Capital sich bereits Mitte
April mit SCO überwarf und 20 Millionen Dollar zurückforderte, zieht
sich nun die Royal bank of Canada zurück.

Der Kreuzzug von SCO wegen angeblicher Verletzungen geistigen Eigentums
durch in SCO-Besitz befindlichem Unix-Code könnte eine neue Richtung
nehmen. Wie am späten Freitag bekannt wurde, zog sich der bislang
zweitgrösste Investor, die Royal Bank of Canada, aus dem Geschäft
zurück: die Bank verkaufte zwei Drittel ihres SCO-Aktienbesitzes an
BayStar, den nach wie vor grössten Investor. Dieser erhält nun
konzentriertere Möglichkeiten, die weitere Vorgehensweise SCOs in der
Linux-Affäre zu beeinflussen.

In jüngerer Vergangenheit hatte
sich BayStar schon dafür ausgesprochen, das SCO-Management
auszutauschen, da die bisherige Vorgehensweise weder gerichtliche
Erfolge noch nennenswerte Lizenzeinnahmen gebracht hatte. Zudem forderte
BayStar 20 Millionen Dollar zurück. (dd)

(
– testticker.de)

Weitere Infos:

Royal Bank of Canada


BayStar Capital


SCO

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