Microsoft spürte Autor des Sasser-Wurms mit Kopfgeld auf

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Im November letzten Jahres begann Microsoft damit, Kopfgeld auf
Virenprogrammierer auszusetzen. Das Programm hat Erfolg: Eine Belohnung
in Höhe von 250 000 Dollar half bei der Informationsbeschaffung auf der
Jagd nach dem Sasser-Urheber.

Der Software-Konzern Microsoft hat den jugendlichen Autor des
Sasser-Wurms mit Kopfgeldern aufgespürt. Unternehmenssprecher
Hans-Jürgen Croissant erwähnte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
dem Landeskriminalamt Niedersachsen, dass seit dem letzten Jahr laufende
“Anti-Virus-Belohnungsprogramm” Microsofts. Croissant: “Die aktuelle
Entwicklung bestätigt uns als darin, bei der weltweiten Bekämpfung von
Computer-Kriminalität auch unkonventionelle Wege zu gehen.”

Deutlicher wurde Brad Smith, Senior Vice President und Chefjustiziar bei
Microsoft, während einer Telefonkonferenz in Redmond, Washington. Das
Belohnungsprogramm sei “bei Informanten während der letzten Woche
angewandt worden”, erklärte er. Zudem wurden FBI und Secret Service in
den USA aktiv, den Fahndungserfolg habe man auch mit neuer Technik und
neuen Untersuchungsmethoden erzielt. Im November 2003 war das 5
Millionen Antivirus-Kopfgeldprogramm aufgelegt worden.

Einige
Personen hatten sich in der letzten Woche an Microsoft gewandt. FBI und
die deutschen Strafverfolgungsbehörden seien dann gemeinsam aktiv
geworden. Nach der Ergreifung des mutmaßlichen Täters soll nun die
Prämie in Höhe von 250.000 Dollar an die Informanten ausgezahlt werden,
versicherte Smith. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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Microsoft

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