IBM plant Web-basierte Büro-Software

Office-AnwendungenSoftware

Da die Software über einen Webserver bereit gestellt wird, ist sie
anders als MS Office unabhängig vom Betriebssystem. Eine ununterbrochene
Internet-Verbindung wird dennoch nicht benötigt.

Der Technologiekonzern IBM stellt heute eine neue Software vor, mit der
man Microsoft im Bereich Desktop Anwendungen im Unternehmen Konkurrenz
machen will. Steve Mills, Senior Vice President und Group Executive bei
IBMs Softwaresparte, präsentiert das Programm heute in New York. Das
Client Middleware-Paket umfasst E-Mail, Textverarbeitung, Präsentation
und eine Datenbank.

Während Microsofts Office-Paket nur unter
Windows und Apples Betriebssystem läuft, soll Big Blues neues Suite für
Business-Anwender über einen Webserver zugänglich sein, und damit unter
Windows, Macintosh, Linux, Unix und unter Handheld-Betriebssystemen
laufen.

Unterstützt wird der Vorstoß von Siebel Systems und
PeopleSoft, die die Schnittstellen ihrer Unternehmens-Software für die
Anwendungen von IBM Software geöffnet haben. IBM will bei dem neuen
Produkt besonders mit den Vorzügen Mobilität und Preis punkten. Anders
als rein Web-basierte Applikationen, lässt sich das Programm auch
offline am Notebook nutzen. Schließt man den Rechner dann wieder ans
Netz an, synchronisiert sich die Software automatisch über
Server-basierte Applikationen.

IBM verlangt eine Lizenzgebühr
von nur 2 Dollar pro Nutzer im Monat. Dazu kommt die Anschaffung einer
Serversoftware, wie IBMs WebSphere, wo das Unternehmen in der
Mischkalkulation seine Gewinne machen will. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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IBM

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