US-Handelsorganisation NRF hält SCO-Vorwürfe für unbegründet

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Die National Retail Federation (NFR), eine der größten
Branchenorganisationen in den USA, hat ihren Mitgliedern empfohlen, sich
durch die Klagen des Software-Herstellers SCO nicht von der
Linux-Nutzung abhalten zu lassen.

“Basierend auf den Informationen, die wir bisher untersuchen konnten,
glauben wir nicht, dass die Ansprüche eine Berechtigung haben”, sagte
Dave Hogan, Chief Information Officer der NRF, in einem Statement der
NFR. Der Verband habe nach der Klage des Software-Unternehmens gegen den
Autoteile-Lieferer AutoZone, einem Mitglied des Verbandes, regiert und
mit einer umfassenden Prüfung begonnen.

Bis zu 25 in der NRF
organisierte Firmen hätten bereits Briefe von SCO erhalten, in denen zu
Lizenzzahlungen aufgefordert wird. Die Organisation stützt ihre
Empfehlung darauf, dass bisher noch immer keinerlei Beweise dafür
vorgelegt wurden, dass urheberrechtlich geschützter Unix-Code in den
Linux-Kernel eingeflossen ist. Selbst wenn dieser Vorwurf SCOs sich als
wahr herausstellen sollte, würden noch immer erhebliche Zweifel daran
bestehen, ob das Unternehmen auch der Urheberrechtsinhaber an dem Code
ist, hieß es weiter. Hintergrund sind Aussagen des früheren Unix-Eigners
Novell, dass wesentliche Rechte an dem Betriebssystem nicht an SCO
überschrieben wurden.

In der NRF sind über 1.000 einzelne
Unternehmen organisiert: Warenhäuser, Supermarktkette, Versandhändler
und Online-Stores. Gleichzeitig fungiert der Verband als
Dachorganisation für über hundert regionale und nationale kleinere
Handelsorganisationen. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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NRF

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