Deutschland: Unternehmensgründungen bei Hardware und Software stark rückläufig

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IT-Hardware mit 14 Prozent am härtesten betroffen; auch in der
Softwarebranche wurden 12 Prozent weniger Unternehmen gegründet.

Die Unternehmensgründungen in technologie- und wissensintensiven
Branchen sind im Jahr 2002 in Deutschland um durchschnittlich neun
Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Insbesondere die Anzahl
der Gründungen in den technologieintensiven Branchen des verarbeitenden
Gewerbes und des Dienstleistungssektors war stark rückläufig. Dies geht
aus der aktuellen halbjährlichen Untersuchung des Zentrums für
Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zum Gründungsgeschehen
in Deutschland hervor.

Unternehmensgründungen in technologie- und
wissensintensiven Bereichen der Wirtschaft stellen zahlenmäßig zwar nur
ein kleines Segment aller Gründungen in Deutschland dar. Trotzdem sind
sie vor allem für die exportintensive deutsche Wirtschaft von
erheblicher Bedeutung, weil speziell von ihnen Impulse für neue
Problemlösungen ausgehen, die zu innovativen, international
wettbewerbsfähigen Produkten führen.

Die nähere Betrachtung des
Gründungsgeschehens in den technologie- und wissensintensiven Branchen
zeigt, dass die Anzahl der Gründungen in den technologieintensiven
Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes in 2002 mit etwa 14
Prozent gegenüber dem Vorjahr am stärksten zurückgegangen ist. Zu dieser
Entwicklung haben insbesondere die Hersteller von IT-Hardware
beigetragen.

Ähnlich hoch lag mit 12 Prozent der Rückgang bei den
technologieintensiven Dienstleistungen wie beispielsweise den
Software-Entwicklern. Da die Anzahl der Gründungen in diesem Sektor
allerdings um ein Vielfaches über der in den technologieintensiven
Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes liegt, hat ein deutlicher
Rückgang hier erheblich stärkere Auswirkungen auf die Anzahl der
Gründungen in der gesamten Branche. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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