Sparen im Web
SSL garantiert sicheren Einkauf

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Wer die neun goldenen Regeln beachtet, umgeht mögliche Fallen beim
Shoppen im Internet. Am besten fährt, wer das Geld erst überweist, wenn
die Ware eingetroffen ist.

Goldene Regeln

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1. Preisobergrenze festlegen
Die Versuchung, im Online-Shop mehr
einzukaufen als man eigentlich im Sinn hatte, ist im Internet genauso groß
wie in einem Kaufhaus oder Fachmarkt. Sind nicht genug oder falsch
klingende Informationen im Webshop vorhanden, sucht man sich die fehlenden
Informationen am besten auf der Herstellerwebseite oder bei einem
alternativen Anbieter. Es ist ratsam, sich vorher genau zu überlegen, bis
zu welcher Preisobergrenze eingekauft werden soll. Gute Online-Shops
bieten ihren Kunden schon vor dem Bestellklick die Gesamtsumme aller
Warenkorbbestellungen.

2. Preise auf Stimmigkeit prüfen
Was viele nicht wissen: Online-Shops sind nicht an ihre auf den Websites
aufgeführten Warenpreise gebunden. Wer ein Produkt bestellt, das mit einem
Preis von 43,50 Euro statt wahrheitsgemäß mit 4350 Euro ausgezeichnet ist,
der kann nicht auf dem niedrigen Preis bestehen, da er den Fehler erkennen
hätte müssen.

3. Die AGB genau beachten
Ein
vermeintliches Schnäppchen kann sich ganz schnell zu einem teuren Einkauf
entwickeln, und zwar dann, wenn die Portokostennicht beachtet werden, die
unter Umständen beträchtlich sind. Manche Shops wie Amazon berechnen ab
einer gewissen Einkaufssumme keine Versandkosten. Es lohnt sich auf jeden
Fall immer, vor dem Kaufklick die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
durchzulesen.


Treuhandkonto

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4. Ein Treuhandkonto einrichten
Um zu verhindern, dass die
bestellte Ware nicht geliefert wird, gibt es die Möglichkeit, ein
Treuhandkonto einzurichten. Entsprechende Angebote gibt es unter
www.iloxx.de oder www.verisign.de. Das Geld wird von dort erst dann an den
Online-Shop weitergeleitet, wenn die Ware ordnungsgemäß und fehlerfrei
beim Kunden eingetroffen ist und von ihm bestätigt wurde.

5.
Fernabsatzgesetz studieren

Nach dem Fernabsatzgesetz hat jeder
Online-Kunde das grundsätzliche Recht, bis zu 14 Tage nach Erhalt der Ware
ohne Angabe von Gründen vom Kauf zurückzutreten. Ausgenommen von der
Rückgabe sind individuelle Anfertigungen oder Software, CDs sowie DVDs,
die aus der Schutzhülle genommen wurden. Bei defekter Ware greift das
Rückgaberecht immer.

6. Eine E-Mail-Adresse ist Pflicht
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen über einen einfachen Mausklick
erreichbar, ausdruckbar und gut lesbar sein. Ebenso müssen eine
E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer des Online-Shops angeben sein.
Fehlen diese Informationen, sollte nach einem Alternativanbieter Ausschau
gehalten werden.


Fernabsatzgesetz

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7. Rücksendekosten beachten
Wer als Käufer vom Rückgaberecht
Gebrauch macht, muss auf jeden Fall die Kosten für die Rücksendung bis zu
einem Warenwert von 40 Euro selbst tragen. Liegt der Wert der Rücksendung
über 40 Euro, trägt der Versender die Portokosten.

8. Über
SSL-Verschlüsselung einkaufen

Online-Einkäufe sollten grundsätzlich
nur über sichere Internet-Verbindungen getätigt werden. Ein entsprechendes
Sicherheitssymbol Schlüssel oder Schloss am unteren Fensterrand auf der
Site eines Anbieters signalisiert eine SSL-Verschlüsselung. Durch sie wird
verhindert, dass Daten ungewollt in unbefugte Hände geraten.

9.
Erst die Ware, dann das Geld

Um vor unliebsamen Überraschungen beim
Auspacken der bestellten Ware gefeit zu sein, gilt die Faustregel: Erst
die Ware, dann das Geld. So schützt man sich davor, anstatt für teure
Markenware für billige Fälschungen bezahlt zu haben. Misstrauen ist
besonders bei ganz niedrigen Preisen geboten.