22 Prozent der E-Mail Nutzer haben schon einmal auf Spam geantwortet

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Schlecht informierte Anwender verstärken die Problematik: Den Nutzern
fehlt oft das nötige Risikobewusstsein.

Die Aufklärung der Anwender über den sicheren Umgang mit E-Mail ist in
den Unternehmen bei weitem nicht ausreichend. 22 Prozent aller Befragten
wussten zu berichten, dass Mitarbeiter in ihrem Unternehmen auf
Spam-Mails geantwortet haben. Das zeigt eine Umfrage, die das auf
Content Security spezialisierte Unternehmen Clearswift zusammen mit dem
Zertifizierer TRUSTe durchgeführt hat. Demnach haben mehr als 34 Prozent
der Befragten in ihrem Unternehmen noch keine Richtlinien für den Schutz
gegen Spam implementiert, so die heute in Hamburg präsentierte
Untersuchung.

Auch die Zusammenarbeit zwischen den Anwendern und
den IT-Fachabteilungen könnte besser sein. In mehr als 65 Prozent der
Unternehmen machen sich gerade mal 25 Prozent der E-Mail-Nutzer die
Mühe, die IT-Abteilung bzw. einen Verantwortlichen über den Eingang von
Spam-Mails zu informieren.

“Der aktuelle Ausbruch des
E-Mail-Virus MyDoom hat die Vermutung von Sicherheitsspezialisten
bestätigt, dass E-Mail-Nutzern häufig nicht bewusst ist, welches Risiko
sie durch das Öffnen von Dateianhängen in Spam-Mails eingehen. Die große
Zahl der Empfänger, die sich dazu verleiten ließen, den Anhang mit dem
Virus zu öffnen, bestätigt dies”, sagt Michael Scheffler, Sales Manager
Central Europe bei Clearswift.

Eine Richtlinie für sichere
E-Mail-Nutzung und regelmäßige Aufklärung der Mitarbeiter ist
unverzichtbar, wenn Unternehmen die Risiken von Spam unter Kontrolle
wissen möchten”, so Scheffler. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Clearswift

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