Google: Juristischer Streit mit Lizenzpartner

E-CommerceMarketing

Mit einer Gegenklage hat Google auf das Gerichtsverfahren reagiert, das
der Lizenzpartner Digital Envoy angestrengt hat. Bei dem juristischen
Streit geht es vor allem darum, wie viel Geld Google mit Anzeigen macht,
die auf den Standort von Usern basieren.

Digital Envoy liefert laut news.com an Google die so genannte
Geo-Targeting-Technologie, mit deren Hilfe festgestellt werden kann, wo
sich ein Surfer, der eine Anfrage an die Suchmaschine stellt, physisch
befindet. Das Google sein Anzeigennetzwerk jedoch durch Lizenzierung an
Dritte ausgeweitet hat und Dienste anbietet, die sich nicht auf reine
Suchen beschränken, ist nach Ansicht von Digital Envoy nicht durch
bestehende Verträge gedeckt.

Google zahlt derzeit 8.000 US-Dollar
monatlich an Lizenzgebühren und hat sich bereit erklärt, diesen Betrag
um 50 Prozent zu erhöhen. Digital Envoy vermutet jedoch, dass die
Einnahmen, die Google aus dem umstrittenen Anzeigengeschäft mit Dritten
macht, wesentlich höher sind und will diese Zahlen vom Gericht
feststellen lassen. Dagegen wiederum wehrt sich nun Google mit seiner
Gegenklage: Digital Envoy solle seine Behauptungen unterlassen, und im
Übrigen sei die Klage im falschen Bundesstatt eingereicht worden. (dj/dd)


Weitere Infos:


Google


Digital Envoy

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen