Digicams sorgen für Wachstum in der Fotoindustrie

WorkspaceZubehör

Der Verkauf von Digitalkameras hat sich im Jahr 2003 verdoppelt; ihr
Anteil am Gesamtmarkt beträgt mittlerweile mehr als 70 Prozent. Dadurch
steigt auch der Absatz von Speicherkarten, Druckern und Fotoabzügen.

Für Amateurphotoprodukte sowie Imagingprodukte wurde in Deutschland 2003
mehr ausgeben als im Jahr 2002. Der Gesamtmarkt für diese Produkte ist
um rund fünf Prozent auf 9,2 Milliarden Euro angewachsen. Motor dieses
Branchenwachstums sind vor allem Digitalkameras, Memory Cards sowie
Inkjet-Geräte mit dazugehörigen Verbrauchsmaterialien und Zubehör, so
der Photoindustrie-Verband heute in Frankfurt am Main.

Mit 4,9
Millionen verkauften Digitalkameras hat sich der Absatz im Jahr 2003
gegenüber 2002 nicht nur verdoppelt, sondern ihr Anteil am deutschen
Gesamtkameramarkt erreicht inzwischen etwas mehr als 70 Prozent.
Insgesamt erlangte der deutsche Amateurkameramarkt 2003 ein neues
Rekordhoch mit 6,83 Millionen verkauften Kameras und einem Wachstum
gegenüber 2002 von 31 Prozent.

2003 wurden annähernd 5,5
Millionen Memory Cards in Deutschland verkauft, mehr als eine
Verdoppelung gegenüber 2002. Innerhalb des rückläufigen Filmgeschäfts –
2003 wurden 154 Millionen Filme in Deutschland verkauft, ein Minus von
9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr – bilden die sogenannten Single Use
Cameras (Einwegkameras) mit einem Wachstum von über zehn Prozent auf ein
Volumen von 4,4 Millionen Stück die Ausnahme.

Mit den beiden
Speichersystemen Film und Memory Card dürften in Deutschland im Jahr
2003 mehr als 6,5 Milliarden Aufnahmen gemacht worden sein. Das
Ausdrucken der Aufnahmen als Papierbilder nimmt laut dem Bericht ständig
zu.

Rund eine Milliarde Photoabzüge von digitalen Daten

Im Jahr 2003 wurden rund eine Milliarde Fotoabzüge von digitalen Daten
erstellt, 150 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hälfte davon ist als
Homeprints entstanden, die andere Hälfte stammt, ebenso wie 4,3
Milliarden Colorpapierbilder, aus den Laborbetrieben in Deutschland.

Pro Kopf der Bevölkerung wurden rund 67 Bilder zu Papier gebracht, annähernd
90 Prozent davon über Großlabore und Minilabs. Im Bildergeschäft steckt
neues Wachstumspotential, was an der Zunahme des aktiven Bestands von
Digitalkameras auf nunmehr schon fast zehn Millionen zurückzuführen sein
dürfte. Und dieser Bestand wird weiter wachsen, ergänzt um eine rasch
wachsende Zahl von Photohandys. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Photoindustrie-Verband

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