Bagle-Wurm: Der Urheber wird poetisch

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Mit dem Schreiben von Code fühlt sich der Autor des Bagle-Wurms
anscheinend nicht mehr kreativ ausgelastet. Die jüngste Version ist mit
einem vierzeiligen Gedicht garniert.

Bagle.Z, wie die jüngste Version des Wurms heißt, hat sich bisher nicht
sehr stark verbreitet und wird von Sicherheitsexperten als eher
kurzlebig eingeschätzt. Laut news.com wählt Bagle.Z willkürlich Begriffe
für Betreff und Attachment der Mail, in der der Wurm steckt. Als Icon
für das ausführbare Attachment wurden drei Kirschen gewählt, die den
Symbolen eines Glücksspielautomaten ähneln. In dem eher holprigen
Gedicht, das ebenfalls im Anhang der E-Mail steckt, wird in
Großbuchstaben pathetisch darüber lamentiert, dass der
Durchschnittsmensch die Aktivitäten einzigartiger Menschen eben so wenig
verstehen könne wie das Treiben wilder Tiere. Aussagen darüber, ob auch
ein Wurm wild, gefährlich und frei ist, werden allerdings nicht
getroffen. (dj/dd)

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