Studie: TCP-Sicherheitslücke gefährdet vor allem BGP-Router

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Die TCP-Schwachstelle, die Forscher der britischen Regierung in der
letzten Woche gefunden haben, ist nach einer Studie des
Beratungsunternehmens Gartner vor allem für Firmen gefährlich, die
Router mit den Border Gateway Protocol (BGP) einsetzen.

Gartner warnt, dass von dem jüngsten Problem nicht nur ISPs betroffen
seien, sondern dass auch Unternehmen mit BGP-Routern
Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssten. Dies gilt vor allem für Firmen,
die mit Hilfe von BGP den Traffic zwischen verschiedenen Standorten
kontrollieren, die via VPN verbunden seien. Die Gefahren seien zwar
nicht zu unterschätzen, es gebe jedoch keinen Grund zur Panik, da nur
diejenigen Geräte sofort aufgerüstet werden müssten, die unmittelbar
Verbindung zum Internet hätten. (dj/dd)

Weitere Infos:

Gartner

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