IT Security – Kostenplanung
Kosten für Ausfallzeiten: Unternehmen sind planlos

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Es scheint, dass viele Firmen riesige Verluste durch den Ausfall
unternehmenskritischer Systeme erleiden, aber die meisten nicht in der
Lage sind, diese Kosten genau zu berechnen. Das war das Ergebnis einer
Umfrage des Software-Anbieters Compuware.

IT Security – Kostenplanung

Es scheint, dass viele Firmen riesige Verluste durch den Ausfall
unternehmenskritischer Systeme erleiden, aber die meisten nicht in der
Lage sind, diese Kosten genau zu berechnen. Das war das Ergebnis einer
Umfrage des Software-Anbieters Compuware.

Von den 140 großen
Unternehmen, die eine Zahl vorweisen konnten, glaubte ein Drittel, dass
der Ausfall wichtiger Anwendungen sie zwischen 15.000 und 150.000 Euro
pro Stunde kostet, ein weiteres Vierteil lag mit den Angaben zwischen
150.000 und 750.000 Euro. 13 Prozent schätzten die Zahl sogar auf 1,l5
Millionen Euro. Doch was viel erschreckender ist: Zwei Drittel der an
der Umfrage beteiligten Unternehmen waren gar nicht in der Lage, eine
Schätzung vorzuweisen.

Das könnte bedeuten, dass die
EDV-Abteilungen die Auswirkungen der eingesetzten Technologien auf das
Unternehmen gar nicht ganz erfassen und schlüssig bewerten können, was
sicher als Zeichen einer Kommunikationslücke zwischen der IT- und
anderen Abteilungen zu deuten ist. “Diese Kluft muss ernst genommen
werden, wenn man verhindern will, dass Ausfallzeiten weiterhin die
Firmen Tausende von Dollars kosten, ohne dass sie das überhaupt
merken.”, meint Mike Lucas, IT-Chef beim Software- und Service-Anbieter
Compuware Großbritannien. Könnten die Firmen, so Lucas, die Auswirkungen
der Leistungsausfälle korrekt darstellen, könnten sie wahrscheinlich
auch mit der Unterstützung des Vorstands, auch finanzieller Art,
rechnen, um das Problem anzugehen.

Während viele Unternehmen die
Kosten für Ausfallzeiten nicht berechnen konnten, zeigten sie sich eher
bewandert darin, einzelne Einflussfaktoren auf die Performance zu
beurteilen. Etwa zwei Drittel nutzten Methoden zur Erfassung der Zahl
betroffener Benutzer oder betroffener Firmenstandorte. 42 Prozent sahen
sich in der Lage zu analysieren, welche Geschäftsvorgänge jeweils
betroffen sind. Doch es waren nur ganz wenige, die eine Kombination
solcher Auswertungsmethoden einsetzte, um ein Gesamtergebnis zu erhalten.