Apple-Anwälte stoppen PlayFair-Projekt

WorkspaceZubehör

Auch Apple schickt seine Juristen ins Feld, wenn es darum geht,
möglichst viel Profit aus dem Download-Geschäft zu ziehen. Ein Projekt,
das die zwangsweise Verbindung zwischen iTunes-Downloads und
Apple-Hardware aufs Korn genommen hat, wurde jetzt wohl endgültig
kaltgestellt.

Das Ziel von PlayFair war es, Songs, die bei iTunes herunter geladen
worden sind, auch auf Hardware abspielbar zu machen, die nicht von Apple
autorisiert ist. Der Autor des Programms, der anonym bleiben will, hatte
PlayFair zunächst über das US-Projekt Sourceforge angeboten, das für die
Programmierer von Gratis-Software gedacht ist.

PlayFair setzt
zwar voraus, dass der Anwender den jeweiligen Song samt digitalem
Schlüssel erworben hat. Da aber zum Abspielen auf anderen Geräten der
Digital-Rights-Management-Schutz entfernt wird, hatte Apple bereits in
den USA erzwungen, dass PlayFair nicht mehr angeboten werden durfte.

Laut Sydney Morning Herald ist die rechtliche Situation in Indien, wo das
PlayFair-Projekt zuletzt gehostet wurde, zwar so, dass das Programm
nicht illegal ist. Da Apple jedoch offenbar direkten Druck auf die
Sponsoren der Organisation Sarovar ausgeübt hat, die ähnliche Ziele wie
Sourceforge verfolgt, gaben die Betreiber klein bei vorläufig zumindest.
(dj/dd)

Weitere Infos:

Apple


Mitteilung von Sarovar

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen