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Neue Prozessoren im Vergleich
Geheimakte Pentium 4
Neuer Motor mit hohem Spritverbrauch
Neue Prozessoren im Vergleich
Der Pentium 4 erhält eine neue Motortechnik. Unter der Haube des neuen
Intel-Prescott-Prozessors arbeitet jetzt modernste 90-Nanometer-Technik,
die mit einer ganzen Reihe Neuerungen aufgepeppt wurde. Größerer
Cache-Speicher, eine längere Verarbeitungs-Pipeline und ein Neudesign
der Halbleiterstrukturen machen den Weg frei zu höheren Taktraten: Bis
zu 4 GHz peilt Intel in diesem Jahr an.
Die Umbaumaßnahmen sorgen
jedoch für einen deutlich erhöhten Strombedarf der PC-Antriebsmaschine.
Mehr als 100 Watt Leistung benötigt der neue Pentium 4 E/3,2 GHz mit
90-Nanometer-Prescott-Kern. Das sind rund 30 Watt mehr als beim gleich
schnell getakteten Vorgängermodell mit dem
0,13-Mikrometer-Northwood-Chip (130 Nanometer). Die neuen
Pentium-4-Prozessoren stellen damit hohe Anforderungen an die
Spannungswandler des Mainboards, welche die CPU mit Strom versorgen.
Nichtsdestotrotz arbeiten die Prescott-CPUs mit vielen älteren
Sockel-478-Mainboards wie mit Intel 865PE- oder 875P-Chipsatz in der
Regel ist nur ein Bios-Update notwendig. Im Test zeigt sich jedoch, dass
selbst die Hersteller-Aussage »Prescott-tauglich« nicht immer das
uneingeschränkte Zusammenspiel mit den neuen Prozessoren garantiert.
Geheimniskrämerei um die genauen Intel-Spezifikationen für die
Spannungsversorgung und unklare Angaben der Mainboard-Anbieter sorgen
für Verwirrung: Im Test werden die Hintergründe der
»Mainboard-Kompatibilität« aufgedeckt und es wird gezeigt, welche
Mainboards mit den Prescott-CPUs harmonieren.






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